English
Franzoesich
LEISTUNGSGRENZEN NEU DEFINIEREN
 
LEISTUNGSGRENZEN NEU DEFINIEREN
PVD-BESCHICHTUNGSVERFAHREN

Das bedeutet PVD (engl. Physical Vapour Deposition):
  • Vakuumbasiertes Beschichtungsverfahren bzw. Dünnschichttechnologie
  • Im Vakuum wird das Ausgangsmaterial (z. B. Titan) verdampft und unter Zufuhr von Reaktivgasen auf den zu beschichtenden, sich ständig in Bewegung befindlichen Materialien abgesetzt
  • Es entsteht eine sehr harte Schicht in 1 - 4 µm Bereich (zum Vergleich: ein Haar ist ca. 40 µm dick)

PVD Arc Verfahren:
  • Feste und hochreine Schichtmaterialien, wie Chrom, Aluminium oder Titan werden durch einen Lichtbogen verdampft
  • Das verdampfte Material wird zum größten Teil ionisiert und bildet ein hochenergetisches Plasma
  • Die Metallionen verbinden sich gleichzeitig mit den zugeführten Reaktivgasen und werden durch Anlegen einer BIAS-Spannung an die rotierenden Substrate mit einer sehr hohen Energie beschleunigt und haften als dünne Schicht auf den Bauteilen

Ausgangsmaterial:
  • Titan und Titanlegierung (TiAl)

Temperaturbeständigkeit:
  • je nach Schichtart 400 - 800° C

Schichtarten:
  • Multilayerschichten

Kühlung:
  • bei TiAlN nicht erforderlich

Einsatzbereiche:
  • Titan findet aufgrund seiner Härte und seines leichten Gewichts in nahezu allen Wirtschafts- und Industriebereichen Anwendung
  • Aufgrund seiner vollständigen biologischen Kompatibilität wird Titan auch in der Lebensmittelindustrie und Medizin eingesetzt.

Vorteile:
  • Deutlich längere Lebensdauer der Werkzeuge und Bauteile
  • Effiziente Produktionsabläufe durch geringeren Verschließ
  • Neue Werkzeugnutzungskonzepte in Abstimmung auf individuelle Kundenanforderungen
  • Senkung des Energieverbrauchs
  • Schonung der Umwelt und Ressourcen
  • Gute Abfuhr der Reibungswärme – kein Kühlen erforderlich, jedoch empfehlenswert
  • Hohe Wärmebeständigkeit (bis 800° C)
  • Hohe Kratzfestigkeit
 
© 2014 EXACT GmbH & Co. KG Präzisionswerkzeuge | Impressum